Am Samstag, 24. Oktober feierte Marco Enders sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Der 52-jährige blickt auf eine vielseitige berufliche Laufbahn zurück, die ihn von der Ausbildung zum Forstwirt über verschiedene Stationen in der Forstwirtschaft bis in die Leitung des Teams Management im Nationalpark führte.
Seine berufliche Laufbahn begann Enders 1991 mit einer Ausbildung zum Forstwirt in seinem Heimatforstamt Neuhof in Osthessen, die er 1994 als Jahrgangsbester abschloss. Nach einem Jahr als Ausbildungsassistent kehrte er als Forstwirt bis 1998 ins Forstamt Neuhof zurückkehrte.
Seine Motivation für diesen Berufsweg war schon früh klar: „Der Wald ist für mich ein Ort, an dem ich mich wohlfühle. Deshalb stand für mich früh fest, dass ich auch beruflich mit und im Wald arbeiten möchte.“ Um sein Wissen über den Wald und seine ökologischen Zusammenhänge zu vertiefen, studierte Enders von 1998 bis 2002 Forstwirtschaft an der Fachhochschule Göttingen.
Nach seinem einjährigen Anwärterdienst im Forstamt Witzenhausen und der anschließenden Prüfung sammelte Enders 2004 weitere Erfahrungen außerhalb der klassischen Forstwirtschaft. Für einige Monate arbeitete er als Landwirt und Sozialarbeiter im St. Antoniusheim in Fulda, wo er 1996 bereits seinen Zivildienst absolvierte, um die Wartezeit bis zur Übernahme zu überbrücken. Anschließend wurde er Revierleiter in einem Privatforstbetrieb im Harz und wechselte in gleicher Funktion 2006 wechselte zu den Stiftungsforsten Kloster Haina.
Seit Juni 2018 bringt Enders seine langjährige forstliche Erfahrung in den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein und leitet dort ein Ranger-Team. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere die Überwachung und Umsetzung der Verkehrssicherung an den Außengrenzen des Nationalparks und entlang der Radwege, die Wegepflege sowie geplante Waldumbaumaßnahmen. Auch die Überwachung und Pflege von Offenlandflächen und Biotopen, darunter Magerrasen und Fließgewässer, zählen zu seinem Aufgabenbereich. Damit hat der studierte Förster sein ökologisches Fachwissen längst über die Waldgrenze hinaus erweitert und engagiert sich auch für die Beschäftigten des Nationalparks. Drei Jahre war er im Personalrat aktiv und unterstützt seit sieben Jahren stellvertretend die betriebliche Wiedereingliederung im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM).
Mit seinem langjährigen Engagement und seiner vielseitigen Erfahrung verbindet Marco Enders fundierte forstliche Fachkenntnisse mit einer ausgeprägten Verbundenheit zum Wald. Anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums überreichte Nationalparkleiter Manuel Schweiger ihm eine Urkunde als Anerkennung für seine langjährige Tätigkeit und sein Engagement, mit dem er den Nationalpark geprägt und maßgeblich weiterentwickelt hat. Das Jubiläum bietet Anlass, auf eine berufliche Laufbahn zurückzublicken, die von Fachkompetenz, Engagement und großer Verbundenheit zur Natur geprägt ist.